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Medien
24.01.06
bvk beendet Zusammenarbeit mit ver.di
Nach dem Bundesverband Regie hat nun auch die Mitgliederversammlung des bvk - Bundesverband Kamera das Ende der Kooperation des Berufsverbands mit der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di bestätigt.
Der Vorstand des bvk hatte bereits im vergangenen Jahr die Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft aufgekündigt, nachdem es zu schweren Zerwürfnissen gekommen war. Bei der Verhandlung zum neuen Tarifvertrag waren mehrere Berufsverbände, darunter der bvk, mit dem Auftreten und Agieren der Gewerkschaft unzufrieden. Auch bei der Durchsetzung des nunmehr seit 01.06.05 geltenden Tarifvertrages werfen die Berufsverbände ver.di weitgehendes Versagen vor. Der Geschäftsführer des bvk, Dr. Michael Neubauer, betont, dass ver.di offensichtlich nicht in der Lage sei, die Interessen der Filmschaffenden kompetent und nachdrücklich zu vertreten. Der Berufsverband könne die mangelhafte Umsetzung des Tarifvertrages durch die Tarifpartner nicht länger akzeptieren. Dass man für die Unfähigkeit der Gewerkschaft, hier für klare Verhältnisse zu sorgen, auch noch einen Verbandsbeitrag an ver.di zahlen müsse, sei eine den Mitgliedern des bvk nicht länger vermittelbare Zumutung. Die kaum handlungsfähige Struktur der ver.di und ihre konservative Konzeption als Einheitsgewerkschaft aller Dienstleistungsbereiche lasse sich mit der höchst differenzierten Berufsrealität der Filmschaffenden nicht in Einklang bringen. Auch andere Berufsgruppen (Piloten, Lokführer, Ärzte, Regisseure) hätten dies bereits erkannt.
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