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Marketing & Management - MM-Interview

Andreas Kern, GF Freizeit- & Sportzentrum Mehliskopf (D) - Vom Kleinskigebiet im Schwarzwald zum Outdoor Ganzjahresbetrieb

Ausgabe 1/2016

Das Freizeit- & Sportzentrum Mehliskopf bietet seit 1972 eine der l√§ngsten Pisten im Nord-Schwarzwald: √ľber 900 Abfahrtsmeter mit 36¬į Gef√§lle auf dem 1 009 m hoch gelegenen Mehliskopf direkt an der Schwarzwaldhochstra√üe. In dem familienfreundlichen Naherholungsgebiet von Baden Baden f√ľhlen sich nicht nur Anf√§nger, sondern ganz oben auch hochalpine Ski- u. Snowboarder wohl. Um wirtschaftlich √ľberleben zu k√∂nnen, hat sich die Destination seit 2001 sukzessive in Richtung Outdoor-Ganzjahresbetrieb weiter entwickelt. GF Andreas Kern sprach mit dem MM √ľber die Herausforderungen der "Kleinen Skigebiete" und seine Strategie.
Andreas Kern, GF Freizeit- & Sportzentrum Mehliskopf (D)
Andreas Kern, GF Freizeit- & Sportzentrum Mehliskopf (D)
MM: "Herr Kern, schildern Sie bitte zunächst Ihren (unkonventionellen) Werdegang in die Seilbahnbranche."

Andreas Kern: "Mein Patenonkel DI Werner Kr√§mer, ein Bauunternehmer, hat 1970 die Initiative zur Gr√ľndung einer Gesellschaft f√ľr einen Skibetrieb am Mehliskopf ergriffen. 8 Gesellschafter zeichneten Stammeinlagen, darunter u. a. die Gemeinden B√ľhl und Forbach. Ich bin von Beruf Rechtsanwalt, spezialisiert auf Genehmigungsrecht f√ľr Stein- und Erdenindustrien. Als 2000 ein komplexes Genehmigungsverfahren zur Errichtung der Alpine Coaster Ganzjahresbobbahn erforderlich wurde, wurde mir die Gesch√§ftsf√ľhrung der Mehliskopf-Lifte √ľbertragen. Es war ein Planfeststellungsverfahren mit einer UVP (Umweltvertr√§glichkeitspr√ľfung) und integrierten Vertr√§glichkeitspr√ľfung auf den Schutzzweck und Erhaltungsziel eines Vogelschutzgebiets notwendig. Wir liegen am Rande eines Naturschutzgebietes, des Nationalparks Schwarzwald, des Naturparks Schwarzwald Mitte/Nord und eben einem damals in Ausruf befindlichen potenziellen europ√§ischen Vogelschutzgebietes. Es stellte sich heraus, dass unser Vorhaben letztlich dem Naturschutz nicht widerspricht. Sp√§ter habe Ich dann auch die Gesellschafteranteile von Werner Kr√§mer √ľbernommen."
Das Skigebiet am Mehliskopf im Schwarzwald (D). Fotos: Freizeit- und Sportzenrum Mehliskopf
Das Skigebiet am Mehliskopf im Schwarzwald (D). Fotos: Freizeit- und Sportzenrum Mehliskopf
MM: "Skizzieren Sie kurz die Eckdaten sowie die Geschichte Eures Skigebietes im Schwarzwald von den Anfängen in den 70er Jahren bis zum heutigen Status."

Kern: "Bereits um 1900 hat es hier eine Gemarkungsschneise gegeben, auf welcher die Leute hochgelaufen und anschlie√üend mit Skiern abgefahren sind. Diese Schneise hat man breiter schlagen lassen und 1971 die ersten beiden Schlepplifte 1 + 2 installiert. 1973 folgten im unteren (leichteren) Abschnitt der Lift 3 und 1978 noch der Lift 4. Insgesamt stehen auf 16 ha Fl√§che drei Pistenkilometer zur Verf√ľgung, der H√∂henunterschied betr√§gt 175 m (von 1 007 m auf 832 m). Unser Skigebiet eignet sich sowohl f√ľr Anf√§nger als auch Fortgeschrittene sowie Cracks. An unserem ca. 70 m langen Seillift k√∂nnen "blutige Anf√§nger" sicheres Stehen auf Skiern u. Snowboards erlernen. Wird das "Stehenbleiben" auf den Brettern w√§hrend des Bergauftransports beherrscht, kann an unseren Lift 3 (ca. 350 m L√§nge) gewechselt werden. Von hier aus kann das Bergabfahren im flachen Gel√§nde ge√ľbt werden. Die Bergabstrecke von Lift 4 (ca. 400 m L√§nge) enth√§lt zu Beginn eine kurze steilere Strecke u. l√§uft √ľber den Hang 3 flach aus. Die ca. 900 m langen Lifte 1 u. 2 f√ľhren in Folge bis auf 1 000 m H√∂he hinauf und bieten bis zu 36 Grad Gef√§lle.
Aufgrund der relativ niedrigen H√∂henlage von unter 1 000 m waren wir fr√ľhzeitig gezwungen, Schneemaschinen zur Fl√§chenbeschneiung einzusetzen. Der Startschuss fiel hier 1986 mit einer Anlage von Dr. Wechsler und drei SUFAG-Doppelaufbauten auf Pistenbully sowie 1 LENKO. Vor 30 Jahren geh√∂rten wir zu den ersten Betrieben, die sich dieser Hilfsma√ünahme bedienten! Inzwischen wurde die Flotte auf 5 neuere Demaclenko, 3 SUFAG, 2 B√§chler-Lanzen und Visualisierung modernisiert. Je nach Wetterbedingungen k√∂nnen bis zu ca. 100 m3 Wasser pro Stunde zu Schnee verblasen werden. In der Saison erzeugen wir bis zu 50000 m3 Schnee. Mit zwei Pistenbullys (PB 300 und PB 300 W) pr√§parieren wir nachts die Abfahrtspisten.
Allerdings trug sich trotz der maschinellen Beschneiung das Wintergeschäft am Mehliskopf in den 90ern wirtschaftlich nicht mehr allein. Deshalb haben wir uns zur Jahrtausendwende entschieden, auch ein schneeunabhängiges Angebot zu schaffen, um sukzessive ein Ganzjahresbetrieb zu werden."
Die Ganzjahres Bobbahn von Wiegand wurde 2013 erweitert. Foto: Achim Meurer/Schwarzwald Plus GmbH
Die Ganzjahres Bobbahn von Wiegand wurde 2013 erweitert.
MM: "Mit dem Ganzjahres-Bob ist es dann 2001 mit dem schneeunabh√§ngigen Angebot losgegangen. Warum hat man sich gerade daf√ľr entschieden?"

Kern: "Die milder werdenden Winter bzw. schwierigen Wetterlagen seit Ende der 80-ziger Jahre haben kein ausk√∂mmliches Ergebnis trotz Beschneiungstechnologie mehr erm√∂glicht. Wir haben uns daher im Jahr 2001 zur Errichtung einer ganzjahresbetriebenen, schienengef√ľhrten Allwetter-Bobbahn, einem Alpine Coaster von Wiegand, entschlossen und uns wie o.e. einem UVP-Verfahren gestellt. Diese Bobbahn wurde im Jahr 2013 um 30% auf 1300 m Gesamtl√§nge verl√§ngert. Eine Einrichtung wie das Sportzentrum am Mehliskopf hat nur eine Zukunft, wenn neue Attraktionen dazukommen. Die Gemarkungsgemeinde Forbach und B√ľhl begleitet unsere Investitionen von Anfang an positiv, zumal sie den Mehliskopf als touristisches Markenzeichen betrachtet, das es zu unterst√ľtzen gilt. Die Entscheidung f√ľr den Alpine Coaster war wirtschaftlich richtig, um vom reinen Saison-Betrieb wegzukommen. Trotzdem waren und sind nicht unbedeutende Winterums√§tze n√∂tig, um zumindest ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen zu k√∂nnen!"

MM: "Warum hat es 2013 noch eine Erweiterung der Ganzjahres-Bobbahn gegeben und was charakterisiert die Anlage?"
Kern: "Durch die Erweiterung wurde die Anlage deutlich spannender und damit wieder attraktiever. Der Mehliskopf-Bob weist heute neben 12 Steilkurven, 8 Wasser√ľberg√§ngen, 5 Tunneldurchfahrten und einen 360¬į Kreisel auch mehrere Jumps (vertikale Kurven) auf. Die Schlitten sind f√ľr zwei Personen, hintereinander sitzend, konstituiert. W√§hrend der Fahrt sind die Passagiere mit Sicherheits-Gurten angeschnallt. Bei Regen ist die Bahn deutlich schneller. Damit die G√§ste auch dann noch ungetr√ľbten Fahrspa√ü erleben k√∂nnen, halten wir f√ľr sie Regenhauben bereit. Durch die St√§nderbauweise ist auch ein Winterbetrieb m√∂glich."
Seit Fr√ľhjar 2009 gibt es eine Strecke f√ľr DownhillCarts. Foto: Achim Meurer/Schwarzwald Plus GmbH
Seit Fr√ľhjar 2009 gibt es eine Strecke f√ľr DownhillCarts. Foto: Achim Meurer/Schwarzwald Plus GmbH
MM: "Welche Investitionen haben nach der Bobbahn dazu beigetragen, den Mehliskopf zum Ganzjahresbetrieb weiter zu entwickeln?"

Kern: "Um die G√§ste ganzt√§gig besch√§ftigen zu k√∂nnen, war ein gr√∂√üeres Angebot n√∂tig. Zuerst wurde 2002 die bestehende Zelt-Gastronomie durch einen Gastronomiepavillon mit einer Holz-Glaskonstruktion ersetzt und 2003 dazu die Au√üenanlage, Freiterrassen und ein Kinderspielplatz erstellt. Die Schwankungsbreite der schwer kalkulierbaren Winterums√§tze zwangen uns dann zur Pr√ľfung und Aufnahme weiterer unterj√§hriger Attraktionen. Ein im Jahr 2004 erarbeitetes Konzept zur Entwicklung des Mehliskopf m√ľndete in einen vorhabensbezogenen Bebauungsplan f√ľr das Gesamtgel√§nde, der 2006 rechtskr√§ftig wurde. Auch in diesem Verfahren wurde erneut eine UVP samt integrierter Vertr√§glichkeitspr√ľfung auf den Schutzzweck und das Erhaltungsziel des Vogelschutzgebietes notwendig. Das Verfahren kam zum Ergebnis, dass die Umweltvertr√§glichkeit mit den sensiblen Schwarzwald-H√∂hen gegeben ist. Erneut (nach 2001) wurden durch eine touristische Nutzung auf vorbelasteten Fl√§chen angrenzende sensible Naturschutzfl√§chen durch Ausgleichsma√ünahmen aufgewertet! Konkret bedeutete dies gr√ľnes Licht f√ľr den 1. Bauabschnitt des Abenteuerklettergartens. Dieser ist als touristisch orientierter Klettergarten derart gestaltet, dass jede Person ab 6 Jahren, die nicht an einer Krankheit, einer psychischen oder physischen Beeintr√§chtigung leidet, die Welt aus Tauen, Balken, Br√ľcken, Netzen und Seilbahnen entdecken kann. Derzeit werden insgesamt 7 Parcoure in verschiedenen Schwierigkeitsstufen angeboten. Am Boden des Abenteuerklettergartens ist ein Info-Pfad entstanden, der auf die sensible Umwelt der Schwarzwaldh√∂hen und weitere Attraktionen der Region hinweist. Damals wurde auch ein Abenteuerwaldspielplatz mit Wasserspiellandschaft, Baumhaus, Tarzan-Br√ľcke, Wendelrutsche, Seilbahn und Kletterwurzeln miterstellt.
Im Fr√ľhjahr 2009 ist zwischen den Liften auf dem Hauptgel√§nde eine Downhill-Strecke angelegt worden, so dass man mit dreir√§drigen Spezialfahrzeugen, sogenannten Downhill-Carts, mit Lift Nr. 4 ca. 400 m bergauf bef√∂rdert wird um anschlie√üend auf einer vorgegebenen Downhill-Strecke ca. 600 m schwerkraftbeschleunigt bergab zu sausen. Die gro√üen, schr√§g gestellten Reifen der 13 Bullcarts garantieren dabei gute Gel√§ndeg√§ngigkeit bei gr√∂√ütm√∂glichem Fahrspa√ü. Scheibenbremsen sorgen f√ľr gute Verz√∂gerung und ein sicheres Fahrgef√ľhl. Die Downhill-Anlage ist so wie das Bungee-Trampolin zwar eine notwendige Erg√§nzung, aber kein wirkliches Profitcenter."
Eine der ersten Maßnahmen war die Errichtung einer zeitgemäßen Gastronomie.
Eine der ersten Maßnahmen war die Errichtung einer zeitgemäßen Gastronomie.
MM: "Wird es noch Ausbauten der Attraktionen geben und wie sieht √ľberhaupt das langfristige Ziel des Freizeit- und Sportzentrums Mehliskopf aus?"

Kern: "Ich bin grunds√§tzlich immer auf der Suche nach neuen Ideen und wir haben auch noch Erweiterungsm√∂glichkeiten. Etwa f√ľr eine √úberschlag-Schaukel ("Kiiking") oder einen Ganzjahres Rodelhang f√ľr Tubing sowie einen Flow-Trail f√ľr Mountainbiking. Als Beirat des Vereins der Nationalpark-Region e.V. spreche ich f√ľr die Skiliftbetreiber an der Schwarzwaldhochstra√üe bzw. die touristischen Leistungstr√§ger insgesamt und pl√§diere da f√ľr Entwicklungsm√∂glichkeiten. Es ist zu wenig, nur den Bestand zu sch√ľtzen. Wenn keine Entwicklung f√ľr ortsans√§ssige Betriebe m√∂glich ist, haben diese in Wahrheit keine Zukunft. Wir m√ľssen der technischen Entwicklung folgen d√ľrfen und das ein oder andere auch neu machen d√ľrfen.
Unser Ziel ist, dass am Mehliskopf eine notwendige Symbiose von Naturschutz und Bewegung entsteht. Die Menschen suchen heute ja beides. Der bewegungsorientierte Outdoor-Bereich ist ein Zukunftsmarkt, den wir am Mehliskopf das ganze Jahr √ľber bedienen m√∂chten. Dabei versuchen wir auch, die Wetterabh√§ngigkeit etwas abzufedern."

MM: "Was waren die gr√∂√üten Herausforderungen f√ľr Sie - die UVP Verfahren, die Klimaver√§nderung, die Aufbringungen von Finanzmitteln, ein ver√§ndertes Marketing oder¬Ö?"

Kern: "Genau genommen von allem etwas. Man braucht Fremdmittel f√ľr die Investitionen und sollte f√ľr die R√ľckzahlung positiv bilanzieren, obwohl das alles entscheidende Weihnachtsgesch√§ft immer √∂fter ausf√§llt¬Ö Wenn man erst im J√§nner starten kann, bringt die Saison schon Verluste. Durch die Einf√ľhrung der Sommerattraktionen zielte ich darauf ab, wenigstens mit einer ausgeglichenen ,0' in den Winter zu gehen. Durchschnittlich k√∂nnen wir mit 55 Betriebstagen im Winter rechnen, die Bandbreite schwankt jedoch von 20 bis 120 Betriebstagen. Wir setzen jetzt mehr auf Fixtermine bei den G√§sten in Form von Eventtagen. Da kommen Firmen mit 150 und mehr G√§sten und absolvieren ein Ganztagesprogramm mit allen unseren o. e. Angebotsbausteinen plus Wandern, Teamtraining, Teambuilding, Bogenschie√üen und Geo-Caching. F√ľr Schlechtwetter steht auch Indoor-Klettern zur Verf√ľgung. Das Motto ist: Bewegungsorientierter Sport im Freien bringt's."
Ein touristisch orientierter Klettergarten wurde im Jahr 2006 realisiert.
Ein touristisch orientierter Klettergarten wurde im Jahr 2006 realisiert.
MM: "Wie ist Eure Positionierung grunds√§tzlich angelegt - als Anf√§ngergebiet oder f√ľr jeden etwas? Welches Einzugsgebiet und welche Frequenzen habt Ihr?"

Kern: "Viele fangen bei uns im Kindesalter mit dem Skifahren an und k√∂nnen sich auch bei uns zum Fortgeschrittenen weiterentwickeln. Sp√§ter frequentieren sie h√§ufig auch gro√üe und hochalpine Skigebiete - insofern verstehen wir uns durchaus als ¬āBreeder'-Destination f√ľr den Skisport-Nachwuchs allgemein. F√ľr Jugendliche bieten wir auch, in Zusammenarbeit mit ThePinStipes e.V. den gr√∂√üten Snowpark im n√∂rdlichen Schwarzwald mit abwechslungsreichen und sich √§ndernden Obstacles.
Skibetrieb erm√∂glichen wir mittels Flutlicht bis 22 Uhr, damit auch die Berufst√§tigen unter der Woche kommen k√∂nnen. Unser Einzugsgebiet umfasst ca. 3 Millionen Einwohner bis hinunter nach Frankfurt, Darmstadt, Saarland Pfalz und teilweise Stuttgart, wenn die Schw√§bische Alb keinen Betrieb hat. Im S√ľden Stra√üburg, Offenburg bzw. das Elsa√ü.
Über das gesamte Jahr verzeichnen wir ca. 200 000 Gäste, davon kommen im Winter je nach Bedingungen 10 000 bis 100 000. Mit der Bobbahn schaffen wir ca. 270 Betriebstage und 150 000 Bewegungen, mit dem Kletterpark ca. 150 Betriebstage und 13 000 Gäste.
Ohne Komplettangebot samt Skischule, Verleih und Shop sowie Gastronomie plus Ganzjahresattraktionen k√∂nnten wir sicher nicht mehr √ľberleben."

MM: "Haben Sie auch eine Vision f√ľr die fernere Zukunft am Mehliskopf?"

Kern: "Ja, w√ľrde man z. B. ganz oben einen Aussichtsturm bauen, damit der Gast das einzigartige 360¬į Panorama bis in die Rheinebene, Vogesen, Pf√§lzerwald, Odenwald, Schw√§bische Alb und Nationalpark Schwarzwald in vollen Z√ľgen genie√üen kann, dann h√§tten wir nicht nur eine regional/nationale Attraktion hier, sogar eine Weltattraktion! Als Aufstiegshilfe dazu k√∂nnte man sich einen 4er-Sessellift vorstellen. Allerdings m√ľsste die Finanzierung mithilfe der √∂ffentlichen Hand geschehen, denn wir selbst m√ľssen uns jetzt erst einmal konsolidieren."