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MM Magazin - Alpine Wellness

AMAS II: Nachhaltige Regeneration durch Kurzurlaub

Ausgabe 07/2007

Viele Anbieter setzen auf Gesundheitstourismus, wobei auch hier der Trend in Richtung Kurzurlaub sichtbar wird. AMAS II hat erforscht, welchen Gesundheitswert man dabei erwarten darf.
Auch ein kurzer Urlaub am Berg bringt gesundheitliche Vorteile. Foto: BB Leogang
Auch ein kurzer Urlaub am Berg bringt gesundheitliche Vorteile. Foto: BB Leogang
In den Jahren 1998 bis 2000 wurden durch das Forschungsprojekt AMAS I (Austrian Moderate Altitude Studies) die gesundheitlichen Vorteile eines mehrw√∂chigen alpinen Wanderurlaubs nachgewiesen. Die Erkenntnisse flossen im Anschluss in das vom IHS-Institut Humpeler & Schobersberger, Bregenz, entwickelte und nach wissenschaftlichen Kriterien begleitete alpine Urlaubsprodukt ‚ÄěWelltain‚Äú ein, das derzeit exklusiv in Lech am Arlberg angeboten wird. W√§hrend durch AMAS I die Vorz√ľgeeines mehrw√∂chigen Aufenthalts in alpinen Regionen eindeutig nachgewiesen werden konnten, gab es keine wissenschaftlich untermauerten Informationen zum Gesundheitswert eines Kurzurlaubs.Das Fehlen solcher Daten war der Ausl√∂ser f√ľr AMAS II, die unter Federf√ľhrung der Universit√§tsprofessoren Egon Humpeler und Wolfgang Schobersberger durchgef√ľhrt wurde.

Wohlbefinden gesteigert
Erste Ergebnisse dieser Studie wurden im ‚ÄěZukunftsforum Welltain‚Äú vorgestellt, das vom 5. bis 7. Juli √ľber die B√ľhne ging. Das Symposium wurde vom IHS-Institut Humpeler & Schobersberger Forschungsinstitut f√ľr Urlaubs- und Freizeitmedizin sowie Gesundheitstourismus und der Lech Z√ľrs Tourismus GmbH in Kooperation mit Vorarlberg Tourismus und dem Schweizer Malik Management Zentrum St. Gallen veranstaltet und befasste sich mit der Frage, ob der Urlaub f√ľr eine effektive Gesundheitsf√∂rderung genutzt werden kann. Prof. Dr. Egon Humpeler verwies in seinem Vortrag auf einen zunehmenden Bedarf an Gesundheitsf√∂rderung und Pr√§vention, kritisierte aber auch, dass sich die meisten Ma√ünahmen in der Praxis als wirkungslos erweisen w√ľrden. Prof. Dr. med. Wolfgang Schobersberger verwies vor allem auf die Notwendigkeit, f√ľr den Medical-Wellness-Bereich strenge Qualit√§tskriterien zu schaffen. Betont wurde dazu die gro√üe Bedeutung wissenschaftlicher Forschung und damit der Erkenntnisse aus der Studie AMAS II.