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MM Magazin - Ski-Rent & Service

Nicht Skier, sondern Gl├╝cksgef├╝hle vermieten wir

Ausgabe 7/2005

Die Br├╝ndl-Gruppe aus Kaprun ist einer der f├╝hrenden Sporth├Ąndler in ├ľsterreich mit 17 Shops. Alle Standorte verbindet ein gemeinsames Computersystem, daher sind alle Kundendaten jederzeit verf├╝gbar. Chef Christoph Br├╝ndl l├Ąsst sich st├Ąndig von neuesten Trends auf Seminaren und vor Ort inspirieren. Seine Philosophie: Wir sind nicht mehr im Warenhandel, sondern in der Gl├╝cksbranche t├Ątig. Daher vermieten wir keine Skier, sondern Gl├╝cksgef├╝hle! F├╝r ein Gesamterlebnis ist Top Qualit├Ąt in allen Bereichen Voraussetzung - auch im Skiservice. Hier r├╝stete Br├╝ndl k├╝rzlich seine Flotte mit einer neuen "discovery" von Wintersteiger f├╝r das Hauptgesch├Ąft auf.
Design wirkt wie ein Magnet: Intersport Br├╝ndl, Fassade des Hauptgesch├Ąftes in Kaprun.
Design wirkt wie ein Magnet: Intersport Br├╝ndl, Fassade des Hauptgesch├Ąftes in Kaprun.

MM-FRAGE: "Herr Br├╝ndl, Sie haben sich k├╝rzlich eine ,discovery'- Maschine von Wintersteiger angeschafft. Wie kam es zu dieser Entscheidung?"

 

Br├╝ndl: "Wir haben nun in der Br├╝ndl-Gruppe 8 Roboter, davon einen neuerdings von Wintersteiger. Wir testen die Service-Maschinen immer selber anhand mitgebrachter Kundenskier und haben jetzt einmal die Plattform gewechselt. Der technologische Ansatz hat uns gereizt, ebenso die Gesamtleistung (Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit) sowie das Design. Die ,discovery' wurde unserem CI angepasst und in Br├╝ndl-Blau statt Wintersteiger-Gr├╝n geliefert. Weiters spielte auch die ├╝ber die inkludierte Racing-Software erzeugbare Struktur eine gro├če Rolle, da wir viele Skiclubs und Nachwuchsrennl├Ąufer betreuen. Hier hat sich Wintersteiger ja bereits einen Namen gemacht. Wir erwarten uns davon vor allem imagem├Ą├čig einiges. Der zust├Ąndige Werkstattchef war ├╝brigens voll in die Entscheidung eingebunden, so wie es f├╝r die Br├╝ndl-Gruppe mit seiner flachen Hierarchie typisch ist."

Christoph Br├╝ndl (2. v. l.) hat sich k├╝rzlich eine neue
Christoph Br├╝ndl (2. v. l.) hat sich k├╝rzlich eine neue "discovery" von Wintersteiger im Firmen-CI angeschafft. Im Bild von der "Einweihungsfeier"sind neben Mitarbeitern auch Wintersteiger- Gesch├Ąftsf├╝hrer Division Sport Berghammer (1. v. r.) und Franz Gangl, Wintersteiger- Marketingleiter (3. v. l.), zu sehen.

MM-FRAGE: "Die Br├╝ndl-Gruppe ist auf 17 Shops angewachsen (Kaprun, Zell/See, Ischgl, Laax-Flims- Falera). Wollen Sie weiter expandieren und worauf gr├╝ndet sich der Erfolg?"


Br├╝ndl: "Wir haben eine kraftvolle, vielversprechende Zukunft vor uns. Wo wir wachsen wollen und was unser Kerngesch├Ąft ist, wurde sehr klar definiert. Diesbez├╝glich hatten wir heuer eine 4-t├Ągige Strategieklausur. Es geht nicht um Expansion als Selbstzweck aus einer Jagdlust heraus. Au├čerdem stellt sich die Frage: Wollen die Mitarbeiter das? In welcher Geschwindigkeit? Haben wir die Ressourcen daf├╝r? Man darf ja das bestehende Kerngesch├Ąft dadurch nicht gef├Ąhrden! Wir haben auch ein Expansionskonzept in einem Top-Skiort ├ľsterreichs abgelehnt, weil es nicht mit uns zusammen passte. Wir sind momentan sehr erfolgreich und wissen auch warum:

  1. aufgrund der Mitarbeiterentwicklung
  2. Innovationsbesessenheit
  3. Standorte
  4. Unsere Synergien durch das Netzwerk

Wir haben nat├╝rlich auch im Einkauf Vorteile, wenn wir 18 000 Paar Ski oder 78 000 Brillen ordern."

Eyecatcher im Hauptshop: der 14 m hohe Mutli Media Tower.
Eyecatcher im Hauptshop: der 14 m hohe Mutli Media Tower.
MM-FRAGE: "Was w├╝rden Sie als die spezielle Typik von der Br├╝ndl-Gruppe bezeichnen?"

 

Br├╝ndl: "Unsere Firmenkultur unterscheidetuns wirklich von den anderen. Dar├╝ber hinaus legen wir extrem hohen Wert auf das Design und die Aura unserer Shops. Design magnetisiert einen Shop von au├čen - die Fassade ist ein ganz entscheidender Punkt, und die Aura erh├Âht die Verweildauer und nimmt dem Kunden den Warendruck, wie man ihn von den Regalschlachten in der Stadt kennt. Wir sehen uns eher nicht mehr im Sportartikelhandel, sondern immer mehr in der Erlebnis- oder Gl├╝cksbranche. Dieses Feeling ist sowohl der beste Auftakt f├╝r einen Wintersport-Erlebnistag als auch Ausklang. Die Stimmung darf nicht abrei├čen, deshalb ist z. B. auch der Sound in unseren Gesch├Ąften so wichtig oder die Bar und die Videowand. Als Eye-Catcher dient z. B. der 14 m hohe Event-Tower mit 5 Plasma-Schirmen. Zu jeder vollen Stunde findet ein lautstarkes Zwei-Minuten-Event statt. Den Event-Tower bauen wir ├╝brigens demn├Ąchst nach 4 Jahren um, und zwar in Richtung lachender, inspirierender Gesichter. Das ist einfach ansteckend."

├ľSV-Trainer Toni Giger (sitzend 1. v. l.) und einige Rennl├Ąufer aus der Damen- und Herrenriege durften beim Event nat├╝rlich nicht fehlen - ist doch die Racing-Software der discovery in Kooperation mit dem ├ľSV entstanden!
├ľSV-Trainer Toni Giger (sitzend 1. v. l.) und einige Rennl├Ąufer aus der Damen- und Herrenriege durften beim Event nat├╝rlich nicht fehlen - ist doch die Racing-Software der discovery in Kooperation mit dem ├ľSV entstanden!

MM-FRAGE: "Wohin wird Ihrer Meinung nach der Trend beim Ski- Boardverleih gehen?"

 

Br├╝ndl: "Skirent wird sich immer mehr durchsetzen - je mehr es Shops gibt, die begeistern, au├čergew├Âhnlich, innovativ, locker und l├Ąssig sind. Wenn wir Entertainment bieten und eine positive Aura ausstrahlen, dann wird das eine Welt f├╝r sich. So ein Shop soll und kann ein wichtiger Teil der Erlebniskette im Tourismus sein, wenn er ein revolution├Ąres Verleihkonzept hat: kaum Wartezeiten, Inspiration und attraktive Pr├Ąsentation. Wir verstecken z. B. alle Verleihprodukte und stellen nur 6-7 Produkte hochwertig zur Schau. Sonst ist ja der Kunde sofort gestresst, wenn sein Blick auf ein paar hundert Ski f├Ąllt, die auf den Verleihw├Ągen alle relativ ├Ąhnlich ausschauen. Das geh├Ârt ins Warenlager und durch eine Vorwand getrennt. Die Abfertigung wie am Flie├čband ist n├Ąmlich pass├ę."

Die Bar ist einer der Recreationsbereiche in den Shops.
Die Bar ist einer der Recreationsbereiche in den Shops.

MM-FRAGE: "Was verbirgt sich hinter eurem Konzept: Best Price?"


Br├╝ndl: "Ich erkl├Ąr's am Beispiel der Fluglinien: je fr├╝her man bucht, umso billiger ist das Ticket. Wir haben daf├╝r eine Homepage entwickelt (www.servicenetwork.at), auf der man bis 10 Tage vor Urlaubsantritt Skirent und Skipass im Paket buchen kann und dadurch 15% vom regul├Ąren Preis spar. Der Gast holt sich dann im Shop mit der Reservierungsnummer alles fertig vorbereitet vom St├Ąnder, der Zahlvorgang f├Ąllt weg."

 

MM: "Herr Br├╝ndl, wir danken f├╝r das Gespr├Ąch."