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MM Magazin - Trends

Ein Meilenstein für den Sommerberg: Der „Triassic Park“

Ausgabe 5/2008

Anfang August öffnete der „Triassic Park“ auf der Steinplatte/Waidring nach dreijähriger Planungs- und Umsetzungsphase, durchgeführt von der Firma pronatour, seine Pforten. Bereits am Eröffnungstag nahmen zahlreiche Besucher aller Altersstufen die Möglichkeit wahr und reisten 200 Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit, als die Steinplatte noch vom Urmeer Tethys umgeben war...
Der neue „Triassic Park“ auf der Steinplatte in Waidring – im Bild ein Blick auf den Triassic Beach – wurde von pronatour umgesetzt. Fotos: pronatour
Der neue „Triassic Park“ auf der Steinplatte in Waidring – im Bild ein Blick auf den Triassic Beach – wurde von pronatour umgesetzt. Fotos: pronatour
Die Steinplatte im Dreiländereck Tirol, Salzburg und Bayern ist beliebtes Urlaubsziel für Bergsportler im Sommer und Winter. Wo heute Snowboarder ihre Spuren in den Schnee zeichnen und Wanderer mühevoll Höhenmeter um Höhenmeter hinter sich lassen, tummeltensich vor 200 Millionen Jahren urzeitliche Wasserlebewesen im Urmeer Tethys. Der „Triassic Park“ ist der ideale Ort, um Raum und Zeit zu verlassen und sich auf eine spannende urzeitliche Entdeckungstour des Zeitalters Trias zu machen.

Rauf in die Urzeit!
In einer interaktiven Erlebnisausstellung auf ca. 400 m2 Ausstellungsfläche wurde vom Generalplaner pronatour ein völlig neuartiges und durchgängiges Bespielungskonzept umgesetzt: Die Freizeitgestaltung am „Sommerberg“ erfährt somit eine zuvor noch nicht da gewesene Dimension. Die Bespielung mfasst Indoor- und Outdoorbereiche, wo Groß und Klein spannende Unterhaltung und interaktive Wissensvermittlung geboten wird. Bereits die Unterwassergondeln stimmen bei der Bergfahrt auf das spannende Thema ein. Im ersten Teil des „Triassic Centers“ erfahren die Besucher das ABC der Erdgeschichte, bevor sie in die Untiefen des Urmeeres Tethys abtauchen, um die prähistorische Unterwasserwelt genauer unter die Lupe zu nehmen. Viele erstaunliche und rekordverdächtige Urzeit-Details werden den Besuchern durch interaktive und multimediale Stationen vermittelt. Mag. Christian Lang, Geschäftsführer von pronatour: „Uns war es bei der Entwicklung dieser spannenden Attraktion wichtig, auf ein authentisches Thema aufzubauen.“
Indoor-Bereich der interaktiven Ausstellung.
Indoor-Bereich der interaktiven Ausstellung.
Entdeckerstimmung im Forschercamp
Ein Höhepunkt des Indoorbereiches ist das Forschercamp, wo Jung und Alt garantiert das Forscherfieber packt und im Nu zu eifrigen Wissenschaftern werden lässt. Im Forschercamp herrscht jedenfalls grandiose Entdeckerstimmung: Eigenhändig ausgegrabene Fossilien werden im Mikroskop durchleuchtet und auf ihr Alter hin bestimmt. Wer dann noch Antworten auf Fragen wie „Wie werden Korallen zu Steinen?“ oder „Wie entstehen Fossilien?“ sucht, sei der „Triassic Trail“ empfohlen. Interaktive Erlebnisstationen informieren auf spielerische Weise über das urzeitliche Korallenriff, über seine Bewohner und das Entstehen der Steinplatte. Höhepunkt sind die versteinerten Korallen im „Fischer´s Korallengarten“. Univ. Prof. Piller bestätigt: „Kaum anderswo auf der Welt sind diese Zeugen der Urzeit so gut erhalten wie auf der Steinplatte.“

Höchstgelegener Sandstrand der Alpen
Am 1900 m2 großen „Triassic Beach“ lässt sich dann die ganze Aufregung entspannt verdauen und der Tag urzeitlich ausklingen. Der höchstgelegene Sandstrand der Alpen hält zusätzlich noch allerlei Überraschungen für suchfreudige Forscher bereit. Ein Mini-Urmeer bringt überhitzten Forscherköpfen die nötige Abkühlung und das wunderbare Bergpanorama vom „Triassic Beach“ aus holt die Besucher wieder sanft in die Jetztzeit zurück. Mit dem „Triassic Park“ ist es dem Generalplaner pronatour gelungen, für die Steinplatte ein stimmiges Naturerlebnis der besonderen Klasse für die ganze Familie zu schaffen. Bergbahn-Chef Andrä Brandtner ist überzeugt, dass die 1,8 Millionen Euro Gesamtinvestitionen gut angelegt sind und meint: „Diese einzigartige Freizeiteinrichtung garantiert bei freiem Eintritt und bei jedem Wetter abwechslungsreiche und aufregende Stunden für Groß und Klein und wird unsere Gäste begeistern.“ pd/mak
Station „Aussterbe-Drehrad“.
Station „Aussterbe-Drehrad“.
Infos:
pronatour Lang & Stark OEG
office@pronatour.at
www.pronatour.at
Entwicklung und Umsetzung von Erlebnisprojekten – alles aus einer Hand!