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Lösung für Pistentouren in Tirol

10 vernünftige Empfehlungen auf Infotafeln appellieren an Fairness und Sicherheit in Tiroler Skigebieten.
Im letzten Winter gab es in vielen Tiroler Schigebieten ein bestimmendes Thema: Sollen Schitourengeher auf Pisten zukünftig für ihren Sport etwas bezahlen und wie geht man überhaupt mit diesem neuen Boomsport vernünftig um? Während sich in anderen österreichischen Bundesländern die Fronten weiter verhärten, konnten in Tirol, auch mit Unterstützung der Politik durch Sportlandesrat Hannes Gschwentner, sinnvolle und vernünftige Lösungen gefunden werden: Alle Beteiligten - Bergbahnen, Naturfreunde Österreich, OeAV, Wettkampfschibergsteiger, ÖSV, Tiroler Schilehrerverband und Tourismus - zogen konstruktiv an einem Strang und entwickelten gemeinsam mit dem Kuratorium für Alpine Sicherheit die "10 Empfehlungen für Pistentouren". Gelbe Infotafeln im Bereich der Talstationen und Parkplätze transportieren das richtige Verhalten auf der Piste,  orange Hinweisschilder entlang der Piste markieren die Aufstiegsroute.
Topalpinist Peter Habeler und Radprofi Georg Totschnigg unterstützen diese "Tiroler Lösung" und appellieren an die Fairness und das Verständnis der Pistentourengeher. Habeler: "Als Pistentourengeher bin ich auf einer Piste als Gast unterwegs. Die Bergbahnen betreiben viel Aufwand, damit die Pisten toll präpariert sind. Entsprechend fair muß ich mich verhalten. Und Tour de France Etappensieger Totschnigg: "Ich trainiere meine Kondition auch bei Pisten. Damit ich mich und andere nicht gefährde, halte ich mich selbstverständlich an die 10 Empfehlungen".