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Trotz Wärmerekord Zwischenbilanz besser als befürchtet

Salzburgs WIntertourismus verzeichnet bis Anfang März nur leichtes Minus auf hohem Niveau. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in den namhaftesten Skidestinationen Salzburgs bei Verbänden und Betrieben.
Salzburgs Hoteliers und Gastronomen lassen sich auch von einem witterungsmäßig schwierigen Winter nicht in ihrem Optimismus verunsichern. Dafür sorgt schon eine sehr hohe Zufriedenheit der Gäste, die von den guten Pistenverhältnissen begeistert waren, und alles in allem eine relative Zufriedenheit mit den Nächtigungen und Buchungen.
"Natürlich war dies nicht die beste aller Wintersaisonen (im Gegensatz zu 05/06!), allerdings ist jedoch auch kein Anlass, die Flinte ins Korn zu werfen. Noch immer kann man in Salzburgs Skigebieten bestens Wintersport betreiben, manche Orte melden bis zu 30 cm Neuschnee. Für ein Skivergnügen bis Ostern ist in schneesicheren Gebieten durchaus gesorgt." In Summe wird daher nur mit einem leichten Minus von 2 - 3% gerechnet, sagt Tourismus-Spartenobmann Mayr.
Dabei zieht sich ein relativ einheitliches Muster in der Nächtigungsbilanz der nun bald beendeten Wintersaison durch: Einem Minus im Dezember (der Ausfall der Ski-Openings) und Einbußen im Jänner stehen leichte bis stärkere Zuwächse im sehr gut gebuchten Februar gegenüber. Für den März ist die Buchungslage unterschiedlich. In Saalbach-Hinterglemm fällt die Buchungslage für den März noch gut aus, ebenso für die Region Saalfelden-Leogang und für Obertauern, das sich aufgrund seiner Schneesicherheit den ganzen Winter hindurch mit Zuwächsen bei den Nächtigungen und damit über eines der besten Ergebnisse freuen konnte.
Übereinstimmend wurde angegeben, dass die Gäste ihren Winterurlaub in Salzburgs Skigebieten mit hoher Zufriedenheit quittierten und sich über die guten Pistenverhältnisse vielfach positiv überrascht zeigten.
Für 43% der befragten Betriebe ist die bisherige Saison gleich oder ähnlich wie im (sehr guten) Vorjahr verlaufen. 50% mussten Rückgänge hinnehmen.
Aufgrund der heurigen Schneelage fehlen jedoch noch die Buchungen für den Rest der Saison, was von 66% der Befragten angegeben wurde.