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Österreichs Tourismus soll um 2 % wachsen

Wirtschaftsminister Martin Bartenstein zog zufrieden Bilanz über den bisherigen Verlauf (November 2006 bis Jänner 2007) der Wintersaison: Bei stagnierenden Nächtigungen stiegen die Umsätze auf 4,56 Mrd. Euro., bis Saisonende werde es eine "schwarze Null" geben, 2007 rechne man sogar mit 2% Plus.
Trotz der widrigen Wetterumstände und im Vergleich zum Rekordwinter im vergangenen Jahr sind diese Zahlen daher zufriedenstellend, so Bartenstein. In dieselbe Kerbe schlug der Bundesspartenobmann der Wirtschaftskammer, Hans Schenner: Das Niveau bei den Nächtigungen sei bisher mit 24,8 Mio. stabil, die Zuwächse im November und Dezember (plus 4 %) glichen den negativen Jänner (minus 3,6 % aus. "Der schneearme Winter habe den Vorteil, dass die Sommersaison schon früher beginnen kann", ist Schenner optimistisch.
Im abgelaufenen Kalenderjahr 2006 durchbrach die Tourismusindustrie erstmals die Schallmauer von 30 Mrd. Euro: "Die Urlauber gaben in Österreich 30,38 Mrd. Euro (plus 3,9 %) aus, was einer direkten und indirekten Wertschöpfung des Tourismus von 8,7 % oder 22,39 Mrd. Euro (plus 3,8 %) des Bruttoinlandsprodukts entspricht", resümierte Bartenstein.
Der Tourismus müsse aber in Zukunft ökologische Aspekte stärker in den Vordergrund stellen, betonte Bartenstein. Die Weichen sind in Österreich gestellt: Im Destinationenranking des World Economic Forums in Davos liegt Österreich bereits auf dem 2. Platz. Auch die ÖW hat die Zeichen der Zeit erkannt. "In Deutschland legt die ÖW den Fokus auf nachhaltige und sanfte Tourismusangebote wie etwa Bahn- oder Schiffsreisen".