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39. Vorarlberger Seilbahntagung

Die Vorarlberger Seilbahnwirtschaft konzentriert sich erfolgreich auf Qualitäts- und Komfortverbesserungen und die Optimierung des Anlagenbestandes, so Seilbahnlandesrat Dieter Egger anlässlich der Eröffnung der 39. Seilbahntagung am 12. 4. In Dornbirn. Mit dieser Konzentration auf das Qualitätssegment habe sich Vorarlberg als Wintersportregion der Top-Qualität etabliert.
Moderne und komfortable Lift- und Seilbahnanlagen und eine entsprechende Pisteninfrastruktur sind wichtige Kriterien für eine Wintersportregion. Deshalb sei es wichtig, dieses Standbein des Tourismus auch maßvoll weiter zu entwickeln, stellte Landesrat Egger im Hinblick auf die Projekte in Mellau-Damüls und Brand-Bürserberg fest. In Vorarlberg werde hier grundsätzlich der richtige Weg beschritten. Dies zeige auch die aktuelle Seilbahnstatistik. Demnach gab es im Jahr 2006 mit insgesamt 324 mechanischen Aufstiegshilfen um fünf Anlagen weniger als im Jahr davor.
Gerade für ein Tourismusland wie Vorarlberg sei es wichtig, sich mit den Themen Klimaschutz und Klimawandel auseinander zu setzen und verantwortungsbewusst damit umzugehen. "Ursachen und die Auswirkungen müssen mit der notwendigen Sachlichkeit diskutiert und auch medial transportiert werden", so Landesrat Egger. Trotz des milden Winters herrschten heuer in den höher gelegenen Wintersportgebieten ausgezeichnete Pistenverhältnisse. Dennoch blieben viele Schifahrer zu Hause. Damit sei aber letztlich weder dem wichtigen Thema Klimaschutz noch dem heimischen Tourismus geholfen.
Einen abschließenden Appell richtete Seilbahnreferent Egger an den Gesetzgeber in Wien: "Bei allem Sicherheitsbedürfnis dürfen die Anwendbarkeit und der Praxisbezug der Gesetze und Verordnungen nicht verloren gehen". Mit einer Überreglementierung werde nur der Paragraphendschungel bedient und die Wirtschaft behindert. Damit sei aber niemandem gedient.