Mountain Manager
Home Home    Redaktion Redaktion    Anzeigen Anzeigen    Abo Service Abo Service    Kontakt Kontakt    Impressum Impressum

News

Schweizer Tourismuswirtschaft setzt Impulse für die Zukunft

Mit einem gezielten Impuls-Programm wollen der Bundesrat und die Schweizer Tourismuswirtschaft den Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise wirksam begegnen. Dem Parlament wird ein12-Millionen-Stabilitätsprogramm für eine Angebots- und Marketingoffensive im Schweizer Tourismus vorgeschlagen.
Dafür plädierte Schweiz Tourismus (ST) im Namen der ganzen Branche am
"Tag der Tourismuswirtschaft 2009" in Bern. Auch alle Regionen, die SBB, die Transportunternehmen des öffentlichen Verkehrs, hotelleriesuisse, GastroSuisse und die Seilbahnen Schweiz stehen geschlossen hinter diesem zwingend notwendigen Impulsprogramm. Das Ziel ist es, dass sie sich gemeinsam mit weiteren drei Millionen Franken engagieren.
Die Folgen der weltweiten Wirtschaftskrise machen sich insbesondere im Geschäftstourismus und damit in den Städten bereits bemerkbar. Die Prognosen für den Schweizer Tourismus sind ungünstig (mind. - 4 %). Ziel des Impuls-Programms ist es, die negativen Trends zu dämpfen. Mittels eines konkreten Angebots-Marketings soll gemäss Schweiz Tourismus ein zusätzlicher Umsatz von mindestens 150 Mio. Franken erreicht werden. Das Programm setzt gezielt auf die Märkte der Nachbarländer sowie der Schweiz. Der Tourismus hat in der Schweizer Wirtschaft eine sehr große Bedeutung. 2005 betrug die direkte Wertschöpfung 12,6 Milliarden Franken. Das sind 2,9 %der gesamten wirtschaftlichen Bruttowertschöpfung 2005.
Mögliche zusätzliche politische Rahmenbedingungen, die aus unternehmerischer Sicht nötig sind, damit touristische Betriebe im internationalen Vergleich bestehen können, erläuterte Christoph Schmidt, Mitglied der Geschäftsleitung der Weissen Arena Gruppe,  Laax. Zur Senkung des Kostenniveaus forderte er den Abbau von tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnissen sowie ein Freihandelsabkommen mit der EU im Landwirtschafts- und Lebensmittelbereich. Weiter verlangte Schmidt einfachere Verfahren für die Bewilligung von Bauvorhaben mit Appartements und Ferienwohnungen, welche nur mit Vermietungsauflagen verkauft werden.