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News

Neue Dorfbahn in Königsleiten

Ab Winter 2010/11 wird sich in K√∂nigsleiten am Gerlospass eine neue 8er Gondelbahn als Dorfbahn pr√§sentieren. Sie wird die beiden Doppelsesselbahnen ersetzen und f√ľhrt √ľber eine Mittelstation bis fast auf den Gipfel der K√∂nigsleitenspitze.
Durch 2 getrennte Sektionen ist es m√∂glich, bei Sturm nur mit der unteren Sektion bis knapp √ľber die Waldgrenze zu fahren. Damit ist auch bei Sturmtagen ein Skibetrieb in K√∂nigsleiten m√∂glich. Ein weiterer Vorteil der Mittelstation ist die bessere Anbindung der Sonnwendkopfbahn und damit Talbef√∂rderung der schwachen Schifahrer und Kinder. Mit einer L√§nge von ca. 3 km und der kurzen Fahrzeit von ca. 8 Minuten von K√∂nigsleiten bis zur Bergstation auf 2.200 m Seeh√∂he l√§dt die Dorfbahn besonders f√ľr Wiederholungsfahrten ein, wobei die 2 km lange obere Sektion auch f√ľr schw√§chere und mittlere Schifahrer gut geeignet ist.
An der Bergstation entsteht ein Bistro um den Gästen bestmöglichen Komfort und eine optimale Versorgung zu gewährleisten, zugleich eine der höchstgelegenen gastronomischen Einrichtung der Zillertal Arena mit grandioser Aussicht auf den Nationalpark Hohen Tauern und die Zillertaler Alpen.
Die neue Talstation der Dorfbahn soll ca. 5 m √ľber dem bestehenden Stra√üenniveau, am bestehenden Talstationsstandort errichtet werden. Dadurch kann eine Tiefgarage auf zwei Ebenen f√ľr ca. 50 PKW Stellpl√§tze realisert werden. Eine Besonderheit der Talstation ist die Durchfahrt f√ľr den Bus mit Haltestelle direkt vor einer Rolltreppe, welche auf das Einstiegsniveau f√ľhrt. Mit dieser Erschlie√üung wird die gesamte Verkehrssituation vor der Talstation neu geordnet und wesentlich verbessert.
Um das Bauwerk optimal in das Ortsbild einzuf√ľgen, wird der Blick in das Parkdeck durch eine lichtdurchl√§ssige Lamellenwand gesch√ľtzt. Diese Lamellenwand findet ihre Fortsetzung als Absturzsicherung beim Sammelplatz im Obergescho√ü und l√§uft als Sonnenschutz √ľber das Verwaltungsgeb√§ude weiter. Durch dieses Element werden die verschiedenen Geb√§udeteile (Parkdeck, Kassablock, Versorgungsblock, Verwaltungsblock) optisch miteinander verbunden.
Als markantes Element ist ein weit auskragendes Dach eingesetzt worden, welches alle Funktionen auf Einstiegsniveau √ľberdeckt: Kassa mit Vorplatz, Anstellfl√§che, Ausstiegsfl√§che, Vorplatz bei Skidepot.....
Dieses Dach vermittelt Leichtigkeit, Gro√üz√ľgigkeit und soll die Besucher auf ein "besonderes Erlebnis am Berg" vorbereiten. Die unter diesem Dach befindlichen Geb√§ude werden mit Naturstein verkleidet um den positiven Kontrast zwischen heimischen Materialien und "Neuer Technik" zu erh√∂hen.
Gesamtinvestition: 14,5 Mio. Euro