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Österreichs Seilbahnen schließen Saison auf hohem Niveau ab

Trotz Wirtschaftskrise und kürzerer Saison nur moderate Nachfrage-

und Umsatzeinbußen; Tiroler Seilbahnen wichtigste Stütze des österreichischen Wintertourismus.

Die Tiroler Seilbahnen beendeten kürzlich eine durchaus erfolgreiche Wintersaison 2009/10, wie die vorläufigen Zahlen belegen. Trotz ungünstiger Rahmenbedingungen gelang es die Nachfrage- und Umsatzeinbußen im Wintersporttourismus auf ein überschaubares Maß zu begrenzen. Ausgehend von einem sehr hohen Niveau aus dem Rekordwinter 2008/09 mussten die Tiroler Seilbahnen einen Nachfragerückgang von knapp 9 % auf 24,1 Mio. Skier Days

hinnehmen, erzielten damit aber immer noch das zweitbeste Ergebnis

ihrer Geschichte.

Der Umsatzrückgang fiel geringer aus und betrug nur rund 2,5 %. Auf Tirol entfiel im Winter 2009/10 gut 46 % der gesamten Wintersportnachfrage in Österreich.

Der hauptsächlichste Grund für den Rückgang ist die kürzere Saison: so wurde dieses Ergebnis an rund 11.300 Betriebstagen (- 7 %) mit knapp 270 Millionen Beförderungen (-8,5 %) erwirtschaftet. Die Tiroler Seilbahnen konnten damit sogar einen höheren Umsatz pro Betriebstag erzielen als in der Rekordsaison 2008/09. Diese Ergebnisse können sich sehen lassen, da angesichts der Wirtschaftskrise, eigentlich mit einem deutlicheren Minus gerechnet werden musste. Verschärfend

wirkte sich zusätzlich der im Vergleich zum Vorjahr verzögerte Saisonstart aufgrund ungünstigerer Schneebedingungen aus. "Wir sind stolz darauf, dass wir, trotz der Wirtschaftskrise und der damit einhergehenden gebremsten Kauflust bei unseren Kunden weiterhin für Österreichs Tourismus so erfolgreich waren. Und dieses Ergebnis ist angesichts von gut 7% weniger Betriebstagen umso erfreulicher" meint Franz Hörl, Tourismussprecher im Nationalrat.

 

Zweit erfolgreichster Winter aller Zeiten

Die österreichischen Seilbahnen lukrierten im Winter 2009/10 nach

den vorläufigen Daten eine Nachfrage von rund 52,4 Millionen Ersteintritten ("Skier Days"). Damit bewegt man sich auf dem hohen Niveau der letzten beiden Winter, wenngleich auch hier Rückgänge zum Rekordwinter 08/09 zu verzeichnen sind (- 8 %). Der schleppende Saisonbeginn aufgrund des zwar kalten, aber schneearmen Dezember 2009 und die frühen Ostern 2010 haben die Saison verkürzt (-5,3 % auf 31.500 Betriebstage), dennoch verzeichnet die Branche nur ein kleines Umsatzminus von 2 % auf rund  1,13 Milliarden Euro. Nach Ersteintritten gelang damit der dritterfolgreichste Winter aller Zeiten, nach Kassenumsatz war es die

zweiterfolgreichste Saison in der Geschichte der österreichischenSeilbahnen.

"Auch diesen Winter haben die Seilbahnen mit ihrem Kassenumsatz von gut 1,1

Milliarden Euro fast 6 Milliarden Bruttoumsätze im Winter ausgelöst", so NR Hörl.