Mountain Manager
Home Home    Redaktion Redaktion    Anzeigen Anzeigen    Abo Service Abo Service    Kontakt Kontakt    Impressum Impressum

News

Ötztal fuhr Rekordwinter ein

Der Winter 2010/2011 lässt vor allem die Touristiker des hinteren Ötztals jubeln. Sölden und Obergurgl-Hochgurgl bescherten Tirols nächtigungsstärkstem Tourismusverband ein Plus von 2,3%.
493.409 Ankünfte, so viele wie in keinem Winter zuvor, weist die Statistik von Ötztal Tourismus für die vergangene Wintersaison aus. 2.541.380 Nächtigungen resultierten als Ergebnis daraus. Das Ötztal fährt damit in einem Winter, in dem für Gesamttirol ein Nächtigungsminus von ca. -2% erwartet wird, ein Plus von 2,3% ein! Für Obergurgl-Hochgurgl ist es, gemessen an Ankünften und Übernachtungen, der erfolgreichste Winter aller Zeiten.
Der in Großbritannien traditionell beliebte Skiort hat in der abgelaufenen Wintersaison auch vom Wiedererstarken des britischen Marktes profitiert.
Sölden wiederum konnte seine Rolle als Nr. 1 unter Tirols Wintersportorten mit einem starken Frühlingsfinish unterstreichen. Im nÀchtigungsstärksten Monat März weist die Sölden-Statistik ein Plus von 7,3% auf, im April ein Plus von 13,3%!
Die Betriebe des Tals konnten heuer die Früchte der Anstrengungen der letzten Jahre ernten. Unsere Seilbahnen haben enorm investiert, alleine die Eröffnung der Gaislachkoglbahn in Sölden hat international für große mediale Resonanz gesorgt. Auch die über Jahre konsequente Bearbeitung der Wachstumsmärkte in Zentral- und Osteuropa trug sicher das ihre dazu bei", so Oliver Schwarz, Direktor von Ötztal Tourismus.
Die großen Investitionen der Ötztaler in ihre Beschneiungsanlagen dürften sich ebenfalls positiv ausgewirkt haben. Besonders die beiden hoch gelegenen Skigebiete im hinteren Ötztal profitierten in einem der niederschlagsärmsten Winter seit langer Zeit von ihrem Status als schneesichere Destinationen. Kehrseite der Medaille: In den tiefer gelegenen Orten des vorderen Ötztals Haiming, Sautens und Oetz musste man teilweise deutliche Rückgänge hinnehmen. "Hier hat der Standortvorteil, den diese Orte eigentlich besitzen, leider nicht die gewünschten Effekte gebracht. Denn eigentlich liegen sie mit nur wenigen Kilometern Entfernung zu unseren Wintersport-Schwergewichten sehr günstig. Wir müssen das in Zukunft noch klarer kommunizieren", so Schwarz.