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Österreichs höchste Hängebrücke eröffnet

Ende Juli wurden die neuen, von HTB Imst errichteten Dachstein-Attraktionen eröffnet: die höchstgelegene Hängebrücke Österreichs mit einem gewaltigen Ausblick über die Alpen und die "Treppe ins Nichts" mit einem gigantischen Tiefblick von 400 Metern auf den Wandfuß des Dachstein-Massivs. Diese besondere Art der Naturinszenierung wird durch die Auffahrt mit der ebenfalls neuen Panorama-Gondel aus Glas (Carvatech) unterstützt und ergänzt das Ausflugsziel "Dachstein-Eispalast".
"Nervenkitzel mit Aussicht" bietet sich seit diesem Sommer allen Gästen am Dachstein Gletscher: Eine Hängebrücke mit einer Aussicht über die höchsten Berggipfel Österreichs und freiem Blick auf die schroffen Felsen des Dachstein-Massivs in bis zu 400 Meter Tiefe. Spektakulärer kann eine so beeindruckende Naturkulisse wie am Dachsteingletscher kaum inszeniert werden. Für ganz Wagemutige gibt es zusätzlich die "Treppe ins Nichts": 14 schmale Absätze führen nach unten auf eine kleine Plattform aus Glas und Stahl. Wer sie betritt, schwebt mehr als 400 Meter über den schroffen Felsen der Südwand des Dachsteins - ein Gefühl purer Freiheit.  Die Stiege wird von einem Geländer aus Glas umrahmt, hat ein Gefälle von zwölf Prozent und ist Teil der höchstgelegenen Hängebrücke Österreichs (2700 m).

Kreiert wurde die "Treppe ins Nichts" von der "idee - Concept & Exhibition Engineering GmbH" im Auftrag der Planai-Hochwurzen-Bahnen in Schladming, die seit 2003 die Dachstein-Südwandbahn betreiben. Ebenfalls auf das Konto der Innsbrucker Beratungsagentur geht die Bespielung des Tunnels zwischen dem Eispalast und der neuen Hängebrücke sowie zwei intelligente VISCOPE- Aussichtsfernrohre, welche Informationen zum Panorama punktgenau in das Gesichtsfeld des Betrachters bringen. Die technische Umsetzung sowohl der Hängebrücke, zu welcher die Idee von Planai-Prokurist Karl Höflehner stammte, als auch des Tunnels und der Treppe samt Plattform erfolgte mit der für solche Aufträge prädestinierten Baufirma HTB. Wie HTB-Projektleiter Prok. Ing. Dietmar Mair dem Mountain Manager mitteilte, wurden diese Attraktionen unter teils schwierigsten Bedingungen auf einer der extremsten Baustellen der Alpen gebaut, um den Gästen einzigartige Urlaubserlebnisse bieten zu können. Dafür ist einerseits sehr hohes Engineering Know-how erforderlich und andererseits sehr fähige Mitarbeiter, die diesen Bedingungen standhalten!