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Bestes Sommerergebnis in Österreich seit 20 Jahren

Bilanz verdeutlicht hohe Wettbewerbsfähigkeit - Gästerekord im Sommer, bestes Nächtigungsergebnis seit 1994 - Mehr Geld für Österreich Werbung und Investitionen.
"Trotz starker Konkurrenz ist das Tourismusland Österreich attraktiv und wettbewerbsfähig, wie das beste Sommer-Ergebnis seit über 20 Jahren verdeutlicht. Das zeigt die Leistungs- und Innovationskraft der heimischen Tourismusbetriebe", sagt Wirtschafts- und Tourismusminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der am Mittwoch von der Statistik Austria veröffentlichten Bilanz zur bisherigen Sommersaison von Mai bis September. Die Zahl der Gäste erreichte mit 19,3 Millionen (plus 7,2 Prozent) einen neuen Rekord. Die gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,9 Prozent auf 62,5 Millionen gestiegenen Nächtigungen stehen für das beste Sommerergebnis seit 1994. Sowohl die ausländischen als auch die inländischen Nächtigungen haben zugelegt. Zuwächse gab es in allen Bundesländern. "Österreich punktet sowohl im Städtetourismus, als auch mit Natur-, Kultur- und Sportangeboten verbunden mit heimischer Gastlichkeit", betont Mitterlehner. Erfreulich ist ein starker Zuwachs bei den Nächtigungen deutscher Gäste (plus 1,8 Prozent auf fast 23 Millionen), Niederlande (plus 2,7 Prozent auf 3,6 Mio.), Schweiz und Lichtenstein (plus 6,1 Prozent auf 2,2 Mio.), Italien (plus 6,1 Prozent auf 1,7 Mio.) und das Vereinigte Königreich (plus 5,8 Prozent auf 1,2 Mio.).

Um die internationale Vermarktung weiter zu stärken, erhält die Österreich Werbung ein Zusatzbudget von vier Millionen Euro. Damit können neue Märkte und neue Gästeschichten wie zum Beispiel in Asien verstärkt angesprochen und für Österreich begeistert werden. Zusätzlich werden Klein- und Mittelbetriebe mit besonders zinsgünstigen Finanzierungsangeboten unterstützt: "Damit fördern wir Investitionen in neue Produkte und Dienstleistungen und sichern Arbeitsplätze", betont Mitterlehner. Allein 2016 werden für heimische Tourismusbetriebe rund 200 Millionen Euro an zinsgünstigen Kreditmitteln sowie Haftungen von rund 60 Millionen Euro abrufbar sein.